
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Folgenden finden Sie die zehn häufigsten Fragen
rund um das Thema Pflege.
Selbstverständlich beraten wir Sie gern auch
individuell und persönlich!
Für den Anfang hoffe ich Ihnen mit folgenden
Antworten dienen zu können
und verbleibe mit Herzlichen Grüßen
Mandy Jakobi
Pflegediensleitung
Die 10
häufigsten Fragen:
1. Wie
teuer ist die Pflege?
Abrechnungsgrundlage ist für uns die Preisliste der
Krankenkasse.
Bei festgestellter Pflegebedürftigkeit rechnen wir
auf der Basis der Pflegestufe direkt mit
der Krankenkasse ab.
Vordern Sie einen individuellen Kostenvoranschlag an
(kostenlos).
2. Wie erkenne ich, ob
ich einen Pflegedienst brauche?
Wenn Sie eine oder mehrere der folgenden Aussagen mit
„Ja“ beantworten können, dann sollten Sie mit uns ein
Beratungsgespräch (kostenlos) vereinbaren.
Ihnen
fällt das Bewegen, laufen oder Bücken schwer.
Sie
kommen nicht mehr so gut in bzw. aus der Badewanne.
Mit
Ihren Händen können Sie nicht mehr so gut greifen.
Sie
haben Atemnot.
Ihre
Gelenke tun weh.
Sie
sind chronisch krank.
Sie
nehmen täglich mehrere Medikamente ein.
Sie
brauchen regelmäßig Injektionen.
Sie
brauchen regelmäßig Verbände oder Ähnliches.
Sie
sind überdurchschnittlich vergesslich.
Sie
kommen aus dem Krankenhaus und brauchen eine vorübergehende
Nachbetreuung.
Ihre
Verwandten oder Bekannten brauchen Unterstützung oder
Ergänzung bei der
Pflege.
3. Wie bekomme ich
eine Pflegestufe?
Die Pflegestufe muss bei der Pflegekasse beantragt werden.
Als Nächstes bekommen Sie einen Pflegeantrag per Post
zugeschickt.
Dann kommt der medizinische Dienst zu Ihnen ins Haus, um
den Grad der
Pflegebedürftigkeit festzustellen.
Abschließend wird Ihnen das Ergebnis per Post mitgeteilt.
Selbstverständlich helfen wir Ihnen bei all diesen
Schritten und sind auch persönlich bei der medizinischen
Begutachtung an Ihrer Seite.
4. Wie lange gilt die
Pflegestufe?
Die Pflegestufe wird in der Regel für zwei Jahre erteilt.
Wenn sich der Gesundheitszustand nicht erheblich
verbessert, wird die Pflegestufe verlängert und ggf. erhöht.
5. Wie unterscheiden
sich die Pflegedienste?
Alle Pflegedienste die einen Versorgungsvertrag mit den
Krankenkassen haben, besitzen die gleichen Möglichkeiten.
„Der Teufel steckt im Detail“
Einige Pflegedienste spezialisieren sich auf
bestimmte Krankheitsbilder und haben folglich tiefergehendes
Fachwissen über eine bestimmte Krankheit.
Im Allgemeinen kann man den wesentlichen Unterschied
an folgenden Punkten festmachen:
An
dem Prozentsatz der qualifizierten/ examinierten
Arbeitskräfte.
Je
höher der Prozentsatz desto besser der Durchschnitt der
Pflegequalität.
An
den Zusatzleistungen, d.h. den Leistungen die von den
Krankenkassen nicht
bezahlt
werden wie z.B.
• Überziehen der vorgegebenen Zeiten bei der Pflege
bzw. Behandlungspflege.
• Begleitung zu den Ärzten (mit einem Auto oder zu Fuß
je nach Entfernung).
• Vermittlungsleistungen wie z.B. Essen auf Rädern
oder Anpassung des Wohnraumes
(mehr
finden Sie bei „Leistungen“)
• Ausschöpfung der Hilfsmittelmöglichkeiten.
• Hilfestellung bei der Beschaffung der Hilfsmittel.
• Einrichtung eines Notrufsystems
• u.v.m.
In der Regel haben Sie bei einem „weniger Bekannten“
Pflegedienst mehr „Spielraum“ als bei einem „Bekannten“.
6. Worauf kommt es bei
einem Pflegedienst an?
Das ist aus meiner Sicht die wichtigste Frage und
sollte bei der Suche nach dem passenden Pflegedienst auf
jeden Fall gestellt werden.
Bei einem Pflegedienst kommt es sehr auf die Personen
an, die hinter einem Pflegedienst stehen.
Das heißt, die menschlichen Werte jedes einzelnen
Mitarbeiters entscheiden,
ob der Pflegedienst gewissenhaft, korrekt, pünktlich,
sorgfältig, zuverlässig, patientenorientiert,
vertrauensvoll, verständnisvoll und besonders wichtig mit
viel Geduld seine Patienten betreut.
Das wichtigste Ziel der Geschäftsführung sollte es
also sein, bei der Auswahl der Pflegekräfte nicht
ausschließlich auf die Qualifikation sondern auch auf die
menschlichen Werte zu achten.
Zusammenfassend kommt es bei einem Pflegedienst
darauf an,
dass die Pflegekräfte neben Ihrer Qualifikation und
Berufserfahrung
„angenehme“ Personen sind und der Patient sich in Ihrer
Gesellschaft wohl füllt.
7. Wie sind die
Kündigungsfristen?
Der Pflegevertrag kann Jederzeit mit der Frist von einer
Woche gekündigt werden.
8. Wie schnell kann
ich Hilfe von einem Pflegedienst
bekommen?
Je
nach Pflegekräftesituation kann ein Pflegedienst von heute
auf morgen mit der
Pflege/
Behandlungspflege beginnen.
Der
Pflegedienst kann in diesem Fall rückwirkend direkt mit der
Krankenkasse
Abrechnen.
9. Hilft mir mein
Pflegedienst bei der Bürokratie?
Der Pflegedienst gibt Hilfestellung bei aller
Korrespondenz, die mit der
Gesundheitssituation des Patienten zusammenhängt.
10. Brauche ich einen
Pflegedienst, wenn ich pflegender
Angehöriger
bin?
Ja.
Die Pflegenden Angehörigen müssen der Krankenkasse
die Pflegequalität nachweisen, um das Pflegegeld nicht zu
verlieren.
Als Nachweis der Pflegequalität gilt für die
Krankenkasse eine schriftliche
Bewertung der Pflege durch einen Pflegedienst.
Diese Bewertung muss halbjährlich durchgeführt
werden.
Das ist aber nicht der einzige Grund sich einen
Pflegedienst zur Seite zu holen.
Neben der für die Erhaltung des Pflegegeldes
notwendigen Bewertung, dient ein Pflegedienst mit wertvollen
Pflege-/ und Hilfsmitteltipps.
Dabei gewöhnt sich der Patient an das Pflegepersonal,
sodass im Notfall oder auf Wunsch der Angehörigen der
Patient einen Pflegedienst bedeutend einfacher akzeptieren
kann.
Diese und alle weiteren Fragen
beantworten wir Ihnen gern auch in einem unverbindlichen und
kostenlosen Beratungsgespräch.
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telefonisch einen Termin.